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Katalog "Ein Leben in Farbe" A5, 32 Seiten,
Techniken: Aquarelle (Landschaften, Städtebilder,  Akte)
                      Acrylbilder, Bleistiftzeichnungen
      

 

Preis des Katalogs "Ein Leben in Farbe" von Christine Huber
EUR 10.-  exkl. Porto.
Bestellung per Email: christinehuber@aon.at
Herzlichen Dank für Ihre Bestellung. 
 

Vorworte


Ich kenne Christine Huber schon lange. Ein wenig habe ich ihren Weg als Malerin verfolgt. Eines ist mir nicht entgangen: Ihre Bilder
sind  Selbstausdruck ihres Lebens. Wodurch sie wächst, das zeigt sie. "Stark fühlt sich, wer die Bilder findet, die seine Erfahrung braucht" sagt Elias Canetti in seinem biographischen Roman "Fackel im Ohr". Christine Huber hat ihren Weg über die Bilder gefunden. Aus einem Gespräch weiß ich das. Sie sagt: "Erst wenn ein Bild in mir fertig ist, beginne ich zu malen. Die Seele nimmt den Pinsel in die Hand".  
Das Bild als Selbstausdruck eines sich verwirklichenden Menschen. Wir alle tragen eine Fülle von Bildern in uns: Alltagsbilder, Schockbilder, Mythen, religiöse Bilder, archetypische Gestalten, Gottesbilder. Diese Bilder schlummern über Generationen in uns - erst durch unseren Anblick werden sie wach. 
Was zeigt Christine Huber?
Dieser Katalog bringt nur eine bescheidene Auswahl aus dem Schaffen von Christine Huber. 
Sie malt
schnell, sie malt viel! Ihre Blumen- und Landschaftsbilder zeigen etwas vom Verschmelzen und Einswerden mit der Natur. 
Diese
Bilder geben viel her: Das Blühen des Frühlings, die Sattheit des Sommers, das Fanal des Herbstes und die kalte Blässe des Winters. 
Immer geht es um die Schönheit, die in allen Dingen schläft. Den guten Grund von Welt und Natur zu sehen, ist eigentlich eine Gnade.
Auch die Aktbilder von Christine Huber sind Landschaften, Körperlandschaften. Sie legt Seele in sie hinein: Harmonie, Anspannung,
Ausgeglichenheit, Dunkles und Helles. Gerade diese Aktbilder geben sich mit dem Wesentlichen zufrieden; sie sind reduziert und
geben so das Ganze, das Wesen frei.

Liebe Christine!

"Leben ist Farbe" - hast Du einmal gesagt. Ich wünsche Dir eine bunte Fülle an Kraft, Mut, Gelassenheit, Sehnsucht, Hoffnung, Vertrauen, Liebe .....

Gott segne Dich!
                                                                                                                

 +Maximilian  Fürnsinn                                                                                                                                                           
Propst des Stiftes Herzogenburg.                                                                                    

 

"Denn wenn es Kunst ist, ist sie nicht für alle, und wenn sie für alle ist, ist sie keine Kunst."
Diese Definition stammt von Arnold Schönberg, einem Komponisten - wie auch Christine Hubers Kompositionen nicht für alle da sind.
Der in Wien geborenen Künstlerin war es nie ein Anliegen, ihre Bilder so zu gestalten, dass der kommerzielle Erfolg über ihrer
künstlerischen Weiterentwicklung stehen könnte. 
Vielmehr ist ihr wichtig im gesamten Schöpfungsprozess unabhängig agieren zu
können und somit den Sinnen freies Spiel auf der Suche nach einer nächsten Stufe ihrer persönlichen Entwicklung zu lassen.
Auch wenn Christine Huber unaufhörlich Inspirationen aufsaugt, ist ihre Kunst eigenständig kreativ, dem Fortschritt offenstehend und
doch den persönlichen Grundsätzen treu. Schon seit sie vor mittlerweile 22 Jahren unbeschwerte künstlerische Anfänge unternommen hat, steht die Farbigkeit der Werke im Vordergrund - denn "Farben sind Leben", so der Titel einer ihrer Ausstellungen.
Nachdem Christine Huber die Grundzüge der Malerei in Öl und Aquarell, ihrer bevorzugten Technik, erstaunlich schnell erlernt hat,
verfügt sie über ein vergrößertes theoretisches Wissen, sodass ihre ursprünglich sprudelnde Kreativität ins Stocken gerät. Schließlich findet sie zu einer persönlichen künstlerischen Aussage.
Seit diesen Schritten anfangs der 90er Jahre arbeitet die Künstlerin verstärkt nach dem Motto: "Weniger ist mehr", um den
schwierigen Weg der Abstraktion zu begehen. Speziell in ihren Akten, die ohne Vorzeichnungen in Aquarelltechnik ausgeführt werden, liegt abstrahierte Klarheit zugrunde, die ihresgleichen sucht, Oftmals bescheinigen kollegiale Expertisen Christine Huber eine Linienführung wie Modigliani, oder ihren  farbigen und doch ungemein ästhetischen Aquarellen Noldes Aussagekraft.
Geschmeichelt fängt die Künstlerin in der Natur neue schöpferische Kraft, neue Kreativität ein, um Gefühle zu Bildern
werden zu lassen, denn "Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen"  (J.W.v.Goethe). Meistens genügt es dem Betrachter zu sehen und zu fühlen, worum es in Christine Hubers Aquarellen, Farbradierungen, Zeichnungen und neuerdings Acrylbildern geht - zu stark transportiert sie die Freude an den Sinnen des natürlichen Leben, um interpretatorisch nach Worten suchen zu müssen.
Analytisch gesehen, lässt sich ihre Kunst in den Bereichen Impressionismus, mit dem sie die Farbfreudigkeit und Ästhetik
im schnellen Strich gemein hat, und Expressionismus, dem sie durch Aussagekraft und zunehmender Abstraktion verbunden ist, ansiedeln.
Nach  überstandener schwerer Krankheit Mitte der 90er Jahre erreicht ihre Kunst nun neue, ungeahnte Höhen in der
Bleistiftzeichnung des Menschen und der abstrakten Acrylmalerei. Insgesamt umfasst Christine Hubers künstlerisches Spektrum hunderte ausgezeichnete Werke mit diversen Themen wie Landschaft, Blumen, Akt und internationale Städtebildnisse und wächst weiterhin an. 
Ich persönlich wünsche ihr als Sohn und Bewunderer weiterhin kreative Kraft, Harmonie im Leben und künstlerische
Anerkennung.

Mag. Alexander Huber