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Die Schöpfungsgeschichte

12teiliger Bilderzyklus vom Entstehen der Welt

im Kloster Pernegg, Waldviertel, Nö.

vom 14. - 28.6. 2010

 

Unsere Heiligen

im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising bei München, Deutschland

vom 26.1. - 11.4.2010

anschließend wird die Ausstellung im Maximilianhaus in Attnang-Puchheim, Oö. präsentiert.

 

Vernissage "Feuer"
Element, Urgewalt, Schöpfung

am Donnerstag, 19.11.2009, um 19 Uhr im Schloß Walpersdorf

Bildende Kunst, Keramik, Glas- und Eisenobjekte werden von 5 Frauen präsentiert.

 

Ausstellung

und Präsentation der Weihnachtskarten und des Adventkalenders für "Festmahl"

am Donnerstag, 5.11.2009, um 19 Uhr im alten Rathaus in Salzburg, Getreidegasse

 

Tag der offenen Ateliers in Nö.
„25 + 1“ (so lange male ich schon............)

am Samstag, dem 17.10.2009 von 14 – 20 Uhr
bei mir zu Hause in Herzogenburg, Bachgasse 32 (Siedlung nördlich des Stiftes).

Mein Naturgarten, die alten Obstbäume, das Haus und mein „kleines“ Atelier werden mit meinen Bildern geschmückt sein.
Ich lade Sie herzlich ein, bei Kaffee, Wein und Brot mein künstlerisches Umfeld zu genießen.


Ausstellung KfMiN (Kunst für Menschen in Not)
im nö. Landesmuseum in St. Pölten 

Dienstag, 13.10.2009, 9 Uhr bis Sonntag, 18.10.2009, 15 Uhr (Finissage!)

Feierliche Eröffnung mit Musikgala am 13.10.2009, um 19,30 Uhr

im Festspielhaus St. Pölten

siehe unter www.KfMiN.at


Höfefest in Herzogenburg
Samstag, 12.9.2009, ab 16 Uhr
„Wohnzimmer im Grünen“ bei Familie König, Rathausplatz 21

Bilder von Christine Huber

Musik: ugh Boots

Weine vom Winzerhof Deimel

 


Schöpfung - Urknall - Himmel
Acryl, Eitempera, Gemischte Technik
Vernissage am Donnerstag, dem 15.1.2009, um 19,30 Uhr
im Bildungshaus St. Hippolyt St. Pölten, Eybnerstrasse 8


Unsere Heiligen

Vernissage am Donnerstag, dem 6.11.2008, um 19,30 Uhr
im Bildungshaus St. Hippolyt St. Pölten, Eybnerstrasse 8


Kunst für Menschen in Not
Kunst-Versteigerung im Museum Mistelbach, Nö.

am Samstag, dem 28.6.2008, um 16 Uhr
siehe unter www.KfMiN.at


Die Schöpfung

.....eine etwas andere - abstrakte - Schöpfungsgeschichte......
Bilderzyklus von Christine Huber

Ausstellungseröffnung
Freitag, 30. Mai 2008, 19,30 Uhr
Pfarrzentrum, Stift Herzogenburg
Musik zum Thema Schöpfung
Einführende Worte: Propst Mag. Maximilian Fürnsinn

Vortrag "Gott der Schöpfer"
Dienstag, 3. Juni 2008, 19,30 Uhr
Pfarrzentrum, Stift Herzogenburg

Literatur und Musik zur Ausstellung
Mittwoch, 11. Juni 2008, 19,30 Uhr
Sala Terrena, Stift Herzogenburg
Musik von Telemann, Vivaldi, Hadyn u.a.
Lehrerensemble des BRG/Borg St. Pölten


HÖFEFEST  in Herzogenburg

"Hinter die Fassade g'schaut"

 am Samstag, dem 15. September 2007, ab 16 Uhr

Bilder im Hof von Familie König, Rathausplatz 21

DJ XELA legt auf!


  Malerei nach GOYA "pinturas negras"

Vernissage 12. Juni 2007, 19 Uhr

Wien II, Große Sperlgasse 38/5


Ausstellung
"natura"

Vernissage, 4.5.2007 19 Uhr

im Reither-Haus Herzogenburg, Rathausplatz 23

umrahmt mit Liedern gesungen
von Angelika Röttig, Sopran, München


SOCIAL ACTION ART
Kunst für Menschen in Not

Eröffnung der Gruppenausstellung mit Special Guest Artist Prof. Wolfgang Denk
am 18. April 2007 im barocken Kellerraum des Stiftes Melk.
Eröffnung durch Hr. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll


Tag der offenen Ateliers in Nö.

am Samstag 14. Oktober 2006, von 14 - 18 Uhr

 in Herzogenburg, Bachgasse 32 (Siedlung nördlich des Stiftes)

 Bei Schönwetter auch Bilder in den Bäumen!

Kaffee, Kuchen, Wein, Brot .........

Auskunft: christinehuber@aon.at

150 Leute, das Fernsehen und die Presse haben mich an diesem einen Nachmittag bei mir zu Hause besucht. 

Die Attraktion war sicher: Bilder in den alten Obstbäumen, in meinem Naturgarten sowie im gesamten Haus und Atelier.


Piano, Krems-Stein
Vernissage

am 17.7.2006, um 20,20 Uhr

"Akte + mehr"

Life-Musik Boogie-Woogie und Weinempfang



Die Ausstellung ist vom 2. - 20. Dezember 2005

während der Öffnungszeiten der Bibliothek Mo, Mi bis Fr 8.30 – 16.00 Uhr und
Di 8.30 – 19.00 Uhr
im Lesebereich zu besichtigen.

Die Niederösterreichische Landesbibliothek erlaubt sich, zur Eröffnung der Ausstellung

CHRISTINE HUBER

„ÄSTHETIK"

Abstrahierte und abstrakte Bilder

am Donnerstag, dem 1. Dezember 2005, um 18.30 Uhr,

in den Lesebereich der NÖ Landesbibliothek,
Sankt Pölten, Kulturbezirk 3, durch
Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn
Propst des Stiftes Herzogenburg
höflichst einzuladen.

Brot & Wein

Parkmöglichkeit: P 2 Kulturbezirk (ab 18.00 Uhr gratis)

CHRISTINE HUBER

Geboren 1949 in Wien, aufgewachsen in St. Pölten, lebt und arbeitet in Herzogenburg.
1983 - Beginn der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit Malerei und Grafik.
Hauptaspekt ihres künstlerischen Schaffens ist das Aquarell. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr Oeuvre mit Eitempera-, Tempera/Tusche- und Acrylbilder, wobei die Abstraktion immer mehr in den Vordergrund trat. Seit 10 Jahren leitet sie Aquarellmal-Seminare auf Samos, Santorin, in der Toskana, im Waldviertel und an der Akademie Stift Geras.

1999 - Veröffentlichung des Kataloges „Ein Leben in Farbe"
2001 - 1. Preis „Plastik" des Kulturvereines der ÖEB
2003 - Veröffentlichung des Bildbandes „Kraftbilder" mit eigenen Texten

„Meine Bilder sind auf das Wesentliche reduziert und spiegeln Farben und Formen der Natur wider. Sie zeigen das, was wir nicht vordergründig sehen, sondern nur erahnen können. Etwas, das nur unsere Seele kennt."

Homepage: www.christinehuber.com

Besuchen Sie uns unter www.noel.gv.at/landesbibliothek
Tel: 02742/9005 DW 12848 oder 15285

Eröffnungsrede der Ausstellung

Christine Huber

„Ästhetik“

von Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst des Stiftes Herzogenburg

 

 

  1. Der eigene Sohn hat seine Mutter davor gewarnt, dieser Ausstellung den Titel „Ästhetik“ zu geben. Der Sohn muß es wissen: er hat Politikwissenschaften studiert und ist Mitarbeiter der Zeitungsredaktion des Kurier. 

      Christine Huber ist bei ihrer Aussage geblieben. Trotzdem!

 

  1. Tatsächlich ist Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst keine geforderte Kategorie:

Wer fragt schon nach Schönheit?

Ist nicht Gestaltung aus dem Chaos Zeichen für Kreativität?

Stehen ästhetische Bilder nicht unter Ideologieverdacht?

Ist Ästhetik nicht zwanghaft?

Führt sie nicht von der Realität weg, die tatsächlich nicht schön ist, sondern eher apokalyptisch? 

 

  1. Christine Huber bleibt bei ihrer Ansage.

Ich zitiere sie aus einem Gespräch: Sie sagt:
     „Meine Bilder sind schön!“

„Ich mag keine dreckigen Bilder!“

„Ich kann nur ästhetische Bilder malen!“

„Das Positive hat seine Berechtigung“.

 

  1. Als geschulter Zuhörer spüre ich aus solchen Aussagen den biographischen Hintergrund heraus. Bilder, Musik,   Literatur, Predigten  -  spiegeln immer das Leben wider, wenn sie authentisch sind.

Bei Christine Huber orte ich:

Arbeit an der Person, das Ringen mit Krisen, das Durchstehen von Krankheit, die bedrängenden Lebensfragen: warum? wieso? woher? wohin?

Ich halte es dann für ein Geschenk, wenn am Ende solcher Prozesse „reine Bilder“ stehen, „reine Farbe“, geläuterte Kompositionen    wenn sie immer zu einem positiven Ergebnis kommt.

 

  1. Die Aussage „Ästhetik“ provoziert Theologen. Im Bereich der Theologie ist Ästhetik kaum eine Kategorie. Natürlich gibt es im kirchlichen Raum genügend ästhetische Kunst – von Zeichen, Bildern, Skulpturen bis hin zum Kirchenbau.

Aber in der Theologie selbst fehlt eine theologische Ästhetik. Wir betonen die Kategorie der Wahrheit, des Sozialen und Guten – aber wir haben lange vergessen, dass für Gott die „Kategorie Schönheit“ gilt, ja dass das eigentliche Wesen Gottes „Herrlichkeit“ ist. Gott ist schön! Sein Reden und Handeln sind schön – seine Liebe, seine Menschwerdung, die Erhebung des Menschen. Über diese Schönheit kann der Mensch nur staunen! Vielleicht ist es gerade das Staunen, das der Mensch heute verlernt hat – der Mensch enträtselt, er erforscht, er manipuliert. Aber der Zugang zum Geheimnis bleibt ihm ohne Staunen verschlossen.

Wer die Frage nach der Schönheit Gottes vertiefen möchte, dem empfehle ich die theologische Ästhetik von Hans Urs von Balthasar ein dreibändiges Werk mit dem Titel „Herrlichkeit“.

 

  1. Nach diesem Exkurs in die Theologie möchte ich zu Christine Huber zurückkehren:

Sie sagt: Ich muß malen!

Spätestens hier versteht man, dass Kunst nicht von Können, sondern von Müssen kommt.   -   Ich muß malen.

Damit deutet sie den Prozeß an, aus dem ihre Bilder kommen: die Vorlage stammt fast immer aus der Natur: daraus speichert sie innere Bilder, Farbkomplexe; das trägt Christine Huber oft jahrelang mit  -   sie hält ihre Bilder oft lange in Erinnerung fest, vertieft und verinnerlicht sie; schaut sie in sich selber an; speichert lange die Farben; sie trägt ihre Bilder aus. Sie kann Eindrücke nach langer Zeit abrufen, oft erst nach 2 Jahren.  -  Durch diese Phase der Speicherung und Reifung versteht man, wenn Christine Huber den Malvorgang als einen Kampf mit der inneren Not, mit einer inneren Zerissenheit, mit einem Durchringen zur Freiheit beschreibt. Den gesamten künstlerischen Prozeß fasst sie zusammen in dem lebendigen Rhythmus von Einatmen und Ausatmen: das ist eine Metapher des Lebens selbst.

 

Christine Huber klagt darüber, dass ihr zum Malen oft die Zeit fehle. Umso erstaunlicher ist der gigantische Umfang ihres Werkes und auch die Vielfalt ihrer Techniken.

Ich nenne nur: Arbeiten mit farbiger Tusche, Eitemperamalerei, Acryl, gemischte Techniken. Damit hat sie – von Aquarell kommend  -  einen Quantensprung vollzogen.

 

Was die Titel ihrer Bilder betrifft, so ist sie der Natur geradezu verfallen. Sie nennt die Schöpfung „Meisterin“. Daraus schöpft sie reichhaltig:

Sie fängt das Spiel mit dem Licht an der Ostsee und in der Ägäis ein; sie interpretiert Himmelsphären; erfasst Felder, Weinrieden, Seenlandschaften, Meerestiefen, Unterwasserlandschaften; sie drückt in ihrer Aktmalerei die Metamorphosen einer Frau aus (vom gefangenen Aschenputtel hin zur befreiten Frau); sie deutet versteckt in ihren Bildern auch Archetypisches an – wie etwa die „Mutter Erde“ oder den leidenden Gottesknecht mit einer Dornenkrone.

 

Sie landet schlussendlich beim Leitbild dieser Ausstellung: bei der Wunderblume  -  ein stürmisches, gärendes, explosives Bild – und sie sagte mir bei der gemeinsamen Betrachtung: „Ich glaube an die Wunder des Lebens!“.

Das klingt wie ein Glaubensbekenntnis.

Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst des Stiftes Herzogenburg am 1.12.2005